Heike Kloss hat ein Tanztraining in New York, eine Musical-Ausbildung am Theater an der Wien und eine Schauspielaus­bildung in den USA absolviert. In unzähligen erfolgreichen Musical-, Theater- und TV-Produktionen hat die Schauspielerin seit sie 16 ist mitgewirkt. In Deutschland, in Europa, in Amerika.

Heike Kloss wird am 12. Juli 1968 geboren und wächst in der schwäbischen Kleinstadt Oberndorf am Neckar auf. Tanz, Gesang und Schauspielerei faszinieren sie bereits als kleines Mädchen ungemein. Schon als Vierjährige steht sie begeistert an der Ballettstange bei Elly Grimm.

Mit 12 fährt sie zu weiteren Tanz-Workshops nach Stuttgart. Mit 14 trainiert sie regelmässig in Ray Lynchs ‚New York City Dance School‘ in Stuttgart, beginnt selbst Jazz und Stepptanz zu unterrichten und zu choreografieren. Nach dem Abitur reist sie nach New York, um sich an der berühmten Alvin-Ailey-Schule weiter tänzerisch auszubilden.

Auf Anhieb besteht Heike Kloss die Aufnahmeprüfung für das Tanz- und Gesangstudio am Theater an der Wien. Noch vor dem ersten Studientag hat sie ihr erstes Engagement: Eine viermonatige Europatournee mit der Broadway Company in der Rock-Oper „Jesus Christ Superstar“. Während der Ausbildung wird sie vom Broadway-Choreograf Michael Shawn für die historische Musik-Revue „Deutschlandlied“ in Köln engagiert. 1990 geht ihr grosser Traum in Erfüllung: Eineinhalb Jahre spielt Heike Kloss in Hamburg im Mega-Erfolg „Cats“ die Bombalurina.

Als 24jährige singt, tanzt und steppt sie in einem Musical in den USA. Unter Mercedes Ellington, der Enkelin von Jazz-Legende Duke Ellington, tourt Heike Kloss mit dem Stück „Sophisticated Ladies“ vier Monate durch Amerika. Zurück spielt sie in „Linie 1“, tourt damit durch Deutschland und die Schweiz. Es folgen „West Side Story“ , „Grease“ und das Bob Fosse- Musical „Chicago“.

Unter der Regie von Josef Vilsmeier darf sie beim „Doppelten Lottchen“ erstmals ins Filmgeschäft schnuppern. In New York lässt sie sich im Schauspiel u.a. bei Diaan Ainslee weiter fortbilden. Ab 1996 steht Heike Kloss dann zwei Jahre regelmässig für die erfolgreiche ARD-Serie –Happy Birthday- vor der Kamera. Ein Jahr später folgt das erste Comedy-Format „T.V. Kaiser“ für RTL. Hier wird Heike Kloss für die Hauptrolle der „Biene“ in der RTL-Kult-Sitcom „Alles Atze“ an der Seite von Comedian Atze Schröder entdeckt.

Als liebenswürdige, naive Blondine mit sexy Bauchfrei-Top wird sie 2003 für diese Rolle für den Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerin in einer Sitcom als auch für den Deutschen Comedy-Preis nominiert. Die Serie –Alles Atze- gewinnt in der Kategorie „Beste Sitcom“ beide Preise. 2005 erhält die Serie zum 2. Mal den Deutschen Comedy-Preis.

Zwischen den Dreharbeiten von sechs erfolgreichen „Alles Atze“-Staffeln, von 1999 bis 2007, kehrt Heike Kloss immer wieder auf die Musical-Bühne zurück, macht TV-Werbespots und hat Gastauftritte in „Die Schule am See“, „Nesthocker“, „Jede Menge Leben“ oder im „Tatort“ mit Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe.
Zwei Jahre spielt sie ab 2004 an der Seite von Thomas Fritsch und Claudia Rieschel mit dem Stück „Halbe Wahrheiten“ im „Theater an der Kö“ in Düsseldorf sowie im „Theater am Dom“ in Köln.

Ab 2006 ist sie im gleichnamigen Theater-Stück die Heldin von Ildikó von Kürthys Kultroman „Mondscheintarif“. Ein grandioser Erfolg, der bis 2009 deutschlandweit die Spielstätten füllt: „Heike Kloss hatte als liebenswert-burschikose Grossstadtneurotikerin Cora ihren grossen Auftritt. Leidenschaftlich und lakonisch bewältigte sie eine Achterbahnfahrt der Gefühle von himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt…. „Heike Kloss verkörpert die deutsche Version der tölpelhaften Bridget Jones par excellence. Mimt die von Liebe und Sekt beschwipste Möbelfotografin herrlich tollpatschig – und begeistert vor allem im intimen Zwiegespräch mit den Zuschauern.“

Im Sommer 2011 und 2012 stand sie bei den Nibelungen-Festspielen in den Dieter Wedel-Inszenierungen „Die Geschichte des Joseph Süss Oppenheimer, genannt Jud Süss“ und „ Das Vermögen des Herrn Süß“ u.a. mit Rufus Beck, Jürgen Tarrach, Walter Plathe, Peter Striebeck und André Eisermann als Wilhelmine Gräfin von Grävenitz in Worms auf der Bühne.
Nach einem Gastauftritt in der TV- Serie „Alles Klara“ – Heiter bis tödlich, spielte sie die Protagonistin Gerda in dem Stück `Schwabenhatz` in der Vagantenbühne in Berlin und im Theater der Altstadt in Stuttgart und feierte Premiere mit ihrem Programm ‚As love goes by oder – von der Liebe und anderen Katastrophen`, Lieder, Geschichten und mehr zum spannendsten Thema aller Zeiten zusammen mit Emma Ahren und George Wainwright.

Neben der künstlerischen Laufbahn hat sich Heike Kloss ebenfalls den Wunsch nach einer Familie erfüllt. Im Oktober 2006 heiratete sie in Berlin Harald Braun. Am 20. Juli 2007 kam im Martin-Luther-Krankenhaus das erste Töchterchen zur Welt. Sechs Wochen später stand Heike Kloss wieder auf der Bühne. Olivia reiste als echtes Theaterkind mit der Mama durch die Lande. Seit dem 29. Juni 2010 hat sie ein temperamentvolles Schwesterchen: Marla.

Eure

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